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Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote
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CASTILLO
SANTA BÁRBARA
Auf der Spitze des
Montaña de Guanapay der alten Hauptstadt Villa de Teguise
befindet sich die Burg "Santa Bárbara". Sie wurde
im 16. Jahrhundert von Sancho de Herrera erbaut und diente als Wachturm,
im Jahre 1588 wurde sie von einem italienischen Ingenieur zu einer
Festung ausgebaut. Heute dient die Burg nach langjähriger und
liebevoller Restaurierung als Museum für Dokumente über
die Kanarische Emigration nach Amerika. Es werden Originale von
Landkarten, Fotografien, Postkarten, Pässe und Briefe von Familien
ausgestellt, die zum Teil reproduziert wurden. Die Öffnungszeiten
im Sommer sind täglich von 10 bs 16 Uhr, im Winter von Montag
bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstags und Sonntags von 10 bis
16 Uhr.
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COCHINILLE-ZUCHT BEI GUATIZA
Mitte des letzten
Jahrhunderts wurde der Feigenkaktus aus Mexiko eingeführt,
der auf riesigen Kakteenfeldern rund um Guatiza angebaut wird.
.... weiter
Fotoseite
der Cochenille Zucht bei Guatiza
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CUEVAS
DE LOS VERDES
Im Norden der Insel
in der Gemeinde Haría und südöstlich vom Vulkan
Monte de la Corona befindet sich das längste, vulkanische Gangsystem
der Welt, die "Cuevas de los Verdes". Sie ist ca. 6 km
lang, wobei ca. 2 km begehbar sind. Ein großer Lavastrom des
"Volcan de Corona" floß in Richtung Meer, und während
die Oberfläche langsam erkaltete, bewegte sich die noch flüssige
Lava darunter weiter und bildete dieses einzigartige Höhlensystem.
In ihr versteckten sich im 17. Jahrhundert die Insulaner vor Priaten
und Sklavenhändlern. Zwischen 10 und 17 Uhr finden täglich
geführte Besichtigungstouren statt. Bei raffinierter Beleuchtung
und sanfter Hintergrundmusik kann man hier ein Kunstwerk der Natur
bewundern. Gutes Schuhwerk und eine leichte Jacke sind zu empfehlen.
Im anliegenden Auditorium, welches über eine ausgezeichnete
Akkustik verfügt, finden hin und wieder Musikveranstaltungen
statt.
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EL
GOLFO
Südlich des Timanfaya-Gebietes
liegt das kleine Fischerdörfchen "El Golfo". Über
einen gesicherten Weg erreicht man den Aussichtspunkt zu einem Krater,
der ebenfalls den Namen "El Golfo" trägt und bereits
ungefähr die Hälfte seiner Größe eingebüßt
hat, da ein Teil im Meer verschwunden ist. Der Krater ist vom Grundwasser
des Meeres gefüllt, und durch seine starke Algenbildung erscheint
er extrem grün, so steht er in eindrucksvollem Kontrast zum
sonst schwarzen Strand. Am Strand selbst kann man noch immer den
inseltypischen Halbedelstein "Olivin" finden, aus dem
Schmuck hergestellt wird. Das Baden wird aufgrund der starken Unterströmungen
nicht empfohlen. Im Dörfchen bekommt man fangfrischen Fisch
in den gemütlichen Restaurants und kann dabei mit etwas Glück
einen einzigartigen Sonnenuntergang genießen.
.... weiter zur Fotoseite
El Golfo
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FUNDACIÓN
CÉSAR MANRIQUE
Im Jahre 1968 errichtete
der bekannte Maler, Architekt und Bildhauers César Manrique
sein Haus in fünf vulkanischen, unterirdischen Gasblasen in
Taro de Tahiche und integrierte das Bauwerk vollends in die Natur.
Große Glasflächen geben den Blick auf die Lava frei und
reiche Bepflanzung runden das Bild ab. Nach seinem Tod durch einen
Autounfall wurde sein Haus der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Es ist das kulturelle Zentrum der Insel und zeigt Kunstwerke
weltberühmter Künstler wie Picasso, Míro, Chillida,
Klee uvm. sowie auch viele Werke aus der privaten Sammlung César
Manriques. Hier bekommt man einen Einblick in das Leben und Wirken
des Künstlers. Die Fundación César Manrique ist
von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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JAMEOS
DEL AGUA
Nahe der "Cuevas
de los Verdes" befindet sich die "Jameos del Agua",
ein ca. 100 Meter langer und 30 Meter breiter Hohlraum aus Lava.
Sie wurde vom Künstler César Manrique entworfen und
im Jahre 1968 eröffnet. In einem unterirdischen See lebt hier
die kleine, weiße und blinde Albino-Krabbe, die normalerweise
nur in Tiefen ab 1.000 Meter vorkommt und in der absoluten Dunkelheit
lebt, ihre Augen haben sich deshalb vollständig zurückgebildet.
Weiterhin gibt es einen Swimmingpool, der nicht mehr genutzt wird,
ein Restaurant und eine Seismographische Station, das "Haus
der Vulkane", ein wissenschaftliches Zentrum für Vulkanforschung
mit internationaler Bedeutung. In einer der Vulkanhöhlen befindet
sich ein Konzertsaal mit wundervoller Akustik und Platz für
600 Personen, ein Konzertbesuch lohnt sich in jedem Fall. Jameos
del Agua ist täglich von 9.30 bis 19 Uhr geöffnet, zwei
harmonisch in die Felsen integrierte Bars öffnen Di., Fr. und
Sa. auch von 19 bis 23 Uhr, wo an Wochenenden Tanz- und Musikveranstaltungen
stattfinden.
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Jardin
de Cactus
In einem alten Steinbruch
zwischen Guatiza und Mala wurde der "Kaktus-Garten" angelegt,
eines der letzten Werke von César Manrique. Vor dem Eingang
steht das Wahrzeichen, ein acht Meter hoher Kaktus aus Metall. Hier
findet man Kakteen aus Amerika, Afrika und den Kanarischen Inseln
in den verschiedensten Formen und Größen. Der Garten
umfaßt ca. 1.420 verschiedene Arten und insgesamt ca. 9.700
Pflanzen. Er ist in Form eines großen Amphieteater terrassenförmig
angelegt, die Wege und Stufen bestehen aus Vulkangestein. .... .....
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Fotoseite
Jardin de Cactus
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LA
GERIA
La Geria
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Das wohl bekannteste
Weinanbaugebiet Lanzarotes erstreckt sich zwischen Uga und dem Monumento
al Campesino in Mozaga. Trotz der Trockenheit gedeiht hier der Wein
prächtig. Die Bauern setzen die Weinreben in Bodenvertiefungen,
die von kleinen Mäuerchen aus Natursteinen vor dem Wind geschützt
werden. Der Boden ist mit Picon bedeckt, der die Feuchtigkeit des
Morgentaus einfängt, speichert und an die Weinrebe abgibt.
Unter anderem wird hier die aus Kreta eingeführte Malvasia-Traube
angebaut. Entlang der Weinstraße durch La Geria begegnet man
mehreren Bodegas, in denen man einkehren und von den Weinen kosten
und sie natürlich auch käuflich erwerben kann. Die größte
und bekannteste Kellerei ist die Bodega "El Grifo". Am
schönsten ist es, am Nachmittag die Weinstraße zu erkundschaften,
denn dann taucht die tiefer stehende Sonne diese herrliche Gegend
in ein warmes Licht und zaubert wunderschöne Farbspiele hervor.
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LA
GRACIOSA
Wer sich nicht nur
mit einem Blick vom Aussichtspunkt des Mirador del Rio auf die vorgelagerte
und nur wenige Quadratkilometer große Insel "La Graciosa"
begnügen möchte, kann sie von Orzola aus mit einer Fähre
besuchen. ..... weiter
Fotoseite
von La Graciosa
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LOS
AJACHES
Vor ca. 19. Millionen
Jahren bildeten sich im Süden der Insel die höchsten Bergzüge
"Los Ajaches". Folgen Sie in Richtung Yaiza der Abbiegung
nach Femés, einem kleinen Örtchen, das sich bis zum
höchsten Punkt des Gebirges hinzieht. Hier kann man bei einem
guten Wein und leckeren Tapas in den kleinen Bars einkehren und
am Aussichtspunkt einen herrlichen Blick über das südliche
Gebiet der Insel bis Playa Blanca
genießen.
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LOS
HERVIDEROS
Zwischen El Golfo
und den Salinas de Janubio erreicht man die bizarre Lavaküste
namens "Los Hervideros". ....weiter
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Los Hervideros
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MANCHA
BLANCA
Etwa zwei Kilometer
westlich von Mancha Blanca entlang der Straße durch den Nationalpark
Timanfaya liegt das Besucher- und Informationszentrum Mancha Blanca.
Hier wird das Phänomen des Vulkanismus ausgiebig erklärt
und anhand von Simulationen beeindruckend dargestellt. Weiterhin
gibt es viele Informationen zum Nationalpark, und ein zweiteiliger
Film bringt dem Besucher die Insel Lanzarote nahe. Die Öffnungszeiten
sind täglich von 9 bis 17 Uhr.
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MIRADOR
DEL RIO
Am nördlichsten
Punkt der Insel erreicht man den Aussichtspunkt "Mirado del
Rio", der ca. 480 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Ehemals war es die Festungsanlage Batería del Río,
die der Künstler César Manrique im Jahre 1974 zum Aussichtspunkt
umgestaltete. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick auf die
Inseln La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza sowie am
Fuße der Steilküste auf das Becken einer alten Saline.
Der Aussichtspunkt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet
und hat eine Bar und eine Cafeteria. Kleiner Tip: Wenn man links
am Mirador del Río vorbei über ein kleines Mäuerchen
steigt, ist der Anblick ebenso schön und - kostenlos.
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MONUMENTO
DEL CAMPESINO
Monumento del Campesino, Mozaga
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Ein Komplex im geographischen
Zentrum der Insel bei Mozaga. Mitten im Kreisel zwischen San Bartolomé
und Mozaga steht das 15 Meter hohe Fruchtbarkeitsdenkmal, entworfen
von César Manrique, das aus zusammengeschweißten Wassertanks
von alten Fischerbooten besteht. Es stellt einen Bauern mit seiner
Herde dar. Daneben befinden sich Nachbauten traditioneller Häuser
und ihrer Installationen, die heute als Museum fungieren. Hier findet
man traditionelles Kunsthandwerk, Keramik, eine Töpfer-, Spinnerei-
und Schreinerwerkstatt sowie ein Restaurant.
Öffnungszeiten täglich von 10 bis 17 Uhr.
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MUSEUM
FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
In der Hauptstadt
Arrecife, in der Festung San José am Puerto de Naos befindet
sich das "Museum für zeitgenössische Kunst".
Die Festung wurde in den Jahren 1776 und 1779 von König Carlos
III erbaut. César Manrique wollte dieses Gebäude als
Zeugnis der Vergangenheit erhalten und somit wurde es im Jahre 1976
als Museum eröffnet. Es zeigt Werke von internationalen Künstlern,
die zum Teil von César Manrique aus seiner Privatsammlung
gestiftet wurden. Das Museum steht täglich zwischen 11 und
21 Uhr zur Besichtigung offen, die anliegende Bar und das Restaurant
bleiben bis 1 Uhr nachts geöffnet.
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NATIONALPARK
TIMANFAYA
Timanfaya, Feuerberge
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Im Süden der
Insel zwischen Yaiza und Tinajo erstreckt sich eine einzigartige
Vulkanlandschaft, in der man glaubt, in einer anderen Welt zu sein.
In den Jahren von 1730 bis 1736 fanden dort die letzten Eruptionen
statt und riesige Lavamassen bedeckten gut ein Viertel fruchtbaren
Landes der Insel. Die Gesamtfläche beträgt mehr als 170
qkm und bietet eine Vielzahl an geologischen Phänomenen und
biologischen Entwicklungen. Etwa dreißig Vulkankegel umfaßt
der Nationalpark, dazwischen bieten die bizarren Lavaformationen,
steilen Hänge und riesigen Kraterlöcher ein fantastisches
Farbschauspiel. Der Park darf nicht mit privaten Pkws befahren werden,
hierfür wird eigens eine Bustour angeboten, die im Eintrittspreis
enthalten ist. Mit ausgebildeten Führern kann man diese einmalige
Gegend auch zu Fuß erkundschaften und alles ganz hautnah erleben.
Weiterhin wird dem Besucher demonstriert, wie sich trockenes Gras
in einem Erdloch von selbst entzündet, Wasser in zehn Meter
tiefen Röhren in sekundenschnelle verdampft und als Dampffontäne
in die Höhe zischt. Auch der Lavagrill, der sich neben dem
ansässigen Restaurant "El Diablo" befindet, wird
nur duch Erdwärme erhitzt. Warme Kleidung für diesen Ausflug
empfohlen, denn es geht häufig ein kühler Wind. Bevor
man das Kassenhäuschen zum Nationalpark erreicht, kommt man
an der Dromedar-Station, der Echadero de los Camellos, vorbei. Und
wer möchte, kann sich ca. 15 Minuten lang sanft bei einem Dromedarritt
durchschaukeln lassen. Öffnungszeiten täglich von 9 bis
17 Uhr.
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PAPAGAYO
Über eine recht
holprige Piste gelangt man mit dem Pkw von Playa Blanca im Süden
aus zu den Papagayostränden. Romantische Buchten, weißer,
feiner Sand und ein Blick auf Fuerteventura sind ihre Markenzeichen.
Leider ist es durch die angebotenen Bootstouren einfacher geworden,
dorthin zu gelangen, und von "menschenleer" kann wohl
kaum noch die Rede sein. Auch zwei Restaurants haben sich mittlerweile
in dieser sonst unerschlossenen Gegend eingerichtet. Wer sich traut,
kann bei Ebbe und zu Fuß entlang der Küste vielleicht
doch noch die eine oder andere menschenleere Sandbucht ergattern.
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SALINAS
DE JANUBIO
Auf der Hauptstraße Richtung Playa
Blanca führt eine Abfahrt zu den "Salinas de Janubio",
eine der größten Salzverdunstungsanlagen Spaniens. Im
19. Jahrhundert wurden hier bis zu 10.000 Tonnen des groben Salzes
gewonnen, heute ist sie nur noch zum Teil in Betrieb, da die Produktion
sehr aufwendig und zu teuer ist. Sparsam angewendet schmecken mit
diesem groben Salz zubereitete Speisen besonders herzhaft. ....weiter
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Salinas de Janubio
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RANCHO TEXAS
PARK
Dieser Tier- und Erlebnispark wurde Ende
2002 eröffnet. Man findet ihn ab der Schnellstraße zwischen
Puerto del Carmen und dem Flughafen.
Auf 50.000 m² Gesamtfläche spielt sich hier das Leben
der Sioux und der Cowboys ab, exotische Tiere sind zum Anfassen
nahe. ....weiter
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Rancho Texas Park
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GUINATE TROPICAL
PARK
Im Norden der Insel bei Guinate, am Fuße
des Vulkanes La Corona, befindet sich der "Guinate Tropical
Park". Auf 45.000 m² wurden Lagunen, Wasserfälle
und üppige Bepflanzung in die Landschaft integriert. Man findet
hier über 1.300 verschiedene Vogelarten und Reptilien. Im Restaurant
der Anlage findet mehrmals täglich eine lustige Show mit Papageien
statt, die erstaunliche Kunststücke vollbringen. Der Park ist
täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
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